Bittere Niederlage der „Zweiten“

SV Rheinbreitbach II - SG Wiedtal Niederbreitbach II   0:2 (0:1)

Mit 0:2 mussten sich unsere 2. Senioren im letzten Spiel vor der Winterpause am zurückliegenden Sonntag geschlagen geben.

Gegen einen starken Gegner gelang es uns auf heimischen Platz letztendlich nicht - über die gesamte Spieldauer gesehen - die spielentscheidenden Akzente zu setzen.

Dabei konnten wir die erste Halbzeit noch offen gestalten, hatten mehr Spielanteile und drückten die SG ein um das andere Mal hinten rein.

Im linken Mittelfeld wirbelte erstmalig unser „Neuer“ Sabedin (Sabo) Abazi und auch unser etatmäßiger linker Verteidiger Sven (Svenni) Eimermacher war wieder mit an Bord.

Bereits in der 2. Spielminute die erste Chance zur Führung für uns:

Nach einem langen Ball von Iskender (Izzy) Kaplan konnte sich Jannis (Janni) Riznar auf der rechten Seite schön durchsetzen und kam frei vor dem Tor zum Abschluss. Leider strich sein Schuss über das Tor.

In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.

Nach einer Ecke hatten wir bei der nächsten Großchance für uns erneut Pech, als Maximilian (Mäx) Riznar das Spielgerät ohne Bedrängnis aus 14 Metern nur über das Tor platzieren konnte (32.).

Brutal dann das 1:0 der Gäste zum, auch psychologisch, ungünstigsten Zeitpunkt.

Nach eigener Ecke wurden wir ausgekontert und bekamen in der Folge keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer. Den ersten Schuss konnte unser Keeper Christian (Willi) Weber noch abwehren, doch den Abpraller schob ein Gäste-Angreifer zum Führungstreffer ein (45.).

In der zweiten Halbzeit konnten wir über weite Strecken nicht mehr an die gute Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen. Zwar war es unserem Team anzumerken, dass der unbedingte Wille, das Spiel zu drehen, vorhanden war, doch diesmal machten es insbesondere taktische Unachtsamkeiten (und teilweise auch konditionelle Mängel) dem Gast immer leichter, das Spiel zu bestimmen.

Als dann auch noch unser „Sechser“ Lars (Capitano) Eimermacher verletzungsbedingt ausscheiden musste (55., Philipp Kunz), kamen wir immer mehr unter Druck. Ein um das andere Mal rollte die Angriffswelle der Wiedtaler auf unser Tor.

Bei einem Pfostenschuss in der 58. Spielminute hatten wir noch Glück.

Vier Minuten später dann ein Freistoß für Niederbreitbach von halbrechts.

Das scharf hereingegebene Spielgerät gelangte auf den Kopf eines völlig freistehenden Gäste-Spielers und aus kurzer Distanz wurde unhaltbar zum 0:2 (62.) eingeköpft.

Hier stimmte unsere Zuordnung überhaupt nicht.

Nun verlegte sich das Gäste-Team clever aufs Kontern und des Öfteren wurde es brenzlig für uns.

Trotzdem ging noch einmal ein Ruck durch das Team und der eingewechselte Carsten Steffens (75.) brachte neuen Schwung auf den Platz.

Wir versuchten in der verbleibenden Spielzeit noch einmal alles, stellten ab der 80. auf Dreier-Kette um und zogen unseren linken Innenverteidiger Valentin (Valle) Deck nach vorn.

Doch letztlich gelang es uns nicht mehr, das Spiel zu biegen.

Fast wäre aber Izzy Kaplan in der 85. Spielminute noch der Anschlusstreffer gelungen und wer weiß, was dann noch gegangen wäre. Völlig freistehend tauchte Izzy vor dem Gäste-Keeper auf und entschied sich für einen Heber, der aber knapp am Tor vorbeiging. Aber das ist Fußball… Manchmal will es eben nicht funktionieren und an einem anderen Tag wäre „das Ding“ vielleicht reingegangen.

Trotz der Niederlage gegen einen technisch und taktisch starken Tabellenfünften hat unser Team aber eine prima Einstellung bewiesen. Ein Unentschieden wäre heute auf jeden Fall drin gewesen.

Nun gehen wir in die Winterpause, sammeln uns und „fiebern“ dem Beginn der Vorbereitung im Januar entgegen.

Eure Zeit wird kommen, Männer!!!

Unser Dank gilt den zahlreich erschienenen Fans.

Das war der Wahnsinn.

Herzlichen Dank auf diesem Wege für den tollen Support.

Der Kader von Sonntag:

Abazi, Sabedin
Celik, Ejmen
Clauß, Alexander
Deck, Valentin
Eimermacher, Lars
Eimermacher, Sven
Kaplan, Iskender
Klaus, Raphael
Kunz, Phillipp
Martinovic, Ivan
Raguz, Zeljko
Riznar, Jannis
Riznar, Maximilian
Singh, Harinder
Steffens, Carsten
Thür, Manuel
Weber, Christian