C-Juniorinnen: SG Hundsangen - SV Rheinbreitbach 1:0

Am 11.11. fand in Hundsangen ein wichtiges Spiel für die SVR C-Mädchen statt. Wir erhofften uns die drei Punkte, um Anschluss an das Mittelfeld zu bekommen.

In diesem Spiel wurde erstmals das für die Rheinbreitbacher Mädchen neue 4-2 "System" ausprobiert, von dem erwartet wurde, daß es mehr Sicherheit ins defensive Spiel und gleichzeitig mehr Druck in der Offensive bringen würde. Das Abwehrzentrum dichtzumachen funktionierte auch. Die Abwehr agierte sicher und unterband die Angriffe frühzeitig.

Aus einem der wenigen Mißverständnisse heraus kam es zu einem sehr unglücklichen Tor der Hundsanger nach wirklich gekonnter Abwehrleistung unserer Torwartin.

Insgesamt war die erste Hälfte ausgeglichen, was an der guten Abwehrarbeit beider Teams lag. Die auf beiden Seiten hart erarbeiteten  Chancen wurden meist von den sicheren Torwärtinnen  zunichte gemacht. Anzumerken ist, daß jede Ecke oder Fernschuss eine Gefahr für die jeweilige Mannschaft darstellte.

In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr lockerer, was daran lag, daß die Aussenverteidigerinnen noch stärker mit nach vorne drängten, um den Ausgleich zu erzielen.

Wir hatten viele Chancen auf ein Tor, darunter mehrere Aluminiumtreffer. Den zeitweiligen sehr starken Druck beantworteten die Hundsanger mit harten Befreiungsschlägen, die sich mitunter zu schnellen Kontern entwickelten.

Beide Teams spielten immer wieder sehr druckvoll, und die meisten Zweikämpfe fanden im Mittelfeld statt. Durch die körperliche Überlegenheit der Hundsanger Mädchen konnten wir nicht alle Zweikämpfe gewinnen, die eine gute Torchance ergeben hätten. 

Die Abwehr stand sehr sicher und hat nach vorne viele Bälle verteilt. Die Spitzen wiederum störten schon früh und konnten etliche Gegenangriffe verhindern. Trotzdem hat das gestaffelte Anlaufen nicht immer so funktioniert, wie es sollte.

Carolin Auras stand im Tor, die Abwehr bestand aus Greta Classen, Ann-Katrin Wilbertz, Philippa Wierscher , Sarah Wende und Eva Linden im Wechsel. Der Sturm aus Merle Engelke, Greta, Charleen Steuber,Philine Kafsack und Antonia von Kölichen.

Durch das 4-2- Spiel war es auch den Abwehrspielerinnen möglich, weite Wege nach vorne zu gehen, insofern die anderen Mädchen rechtzeitig und mit Übersicht in Zentrum einrückten oder  richtig kreuzten. Auch das schnelle und selbstsständige Tauschen von Positionen hat funktioniert.

Alles in allem war das Spiel gut, obwohl wir es verloren haben. Wir werden weiterhin versuchen, an unserer Leistungsgrenze  zu spielen, um möglichst spannende und gute  Spiele zu zeigen.

Philippa Wierscher , Antonia von Kölichen