Die Herren auf dem Weg nach Malle

Von Woche zu Woche steigerte sich die Beteiligung an der Challenge, die Laufleistung der gesamten Mannschaft sowie die Geschwindigkeit jedes Einzelnen. Besonders hervorheben muss man die läuferische Leistung von Jannis Riznar, der den ersten sonnigen Sonntag im Jahr nutzte und kurzerhand einen Marathon (in unter 3:30 Std.) hinlegte. Einfach nur großen Respekt Jannis!








Neben der läuferischen Herausforderung hielten sich die beiden Mannschaften zudem mit einem wöchentlichen digitalen Fitnesstraining fit. Professionelle Unterstützung erhielten die Mannschaften bei diesen Stabilisations- und Krafttrainings unter anderem von Fitnesscoach Fabian Bornheim.






Und da bei den Mannschaften natürlich auch die dritte Halbzeit nicht zu kurz kommen darf, traf man sich – ebenfalls coronakonform – jeweils zu einem digitalen Mannschaftsabend. Man hatte sich bei den ganzen sportlichen Aktivitäten, auch das eine oder andere Erfrischungsgetränk verdient.

An den läuferischen Voraussetzungen und dem Fitnesszustand soll es also nicht liegen (man munkelt, so fit sei man selten zuvor gewesen), sollte es wieder mit dem runden Leder zur Sachen gehen. Aber man merkte auch in den letzten Wochen, was ohne das Miteinander auf und neben dem Platz alles ohne unseren geliebten Fußball fehlt.




Micha Hamann

Nicht nur als Trainer eine Bereicherung!

Fußballerisch fachlich und taktisch versierte Personen werden in jedem Sportclub gerne willkommen geheißen. Wenn aber auch die Persönlichkeit eines Menschen zur Freundschaft einlädt, dann wächst etwas Starkes heran. Dieses Glück konnte die zweite Herrenmannschaft des SVR für sich beanspruchen mit der Bekleidung des Traineramts durch Michael Hamann.

Bei einem Neubeginn kann ein junger Trainer in einem neuen Verein leicht auf Gegenwind stoßen. Doch von Anfang an wusste „Micha“ im Training oder bei taktischen Besprechungen vor einem Spiel klare Ansagen zu machen. Der sportliche Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Doch was mindestens genauso wichtig für unsere Mannschaft war, trotz einer Vorbilds- und Autoritätsperson hatte man immer einen Freund vor sich. Ein schönes Markenzeichen waren Michas packende Reden vor einem wichtigen Spiel. Diese brachten aus unserer Mannschaft nochmal die letzte Motivation hervor.


Leider nehmen schöne Dinge wie so oft ein frühes Ende. Berufliche Ziele stehen nun mal im Fokus, da unsere Verträge noch nicht mit europäischen Top Clubs mithalten können. Daher trat Micha zum Jahresanfang erstmal von seinem Traineramt zurück. Damit verlieren wir fürs Erste eine tragende Säule unserer Mannschaft aber: Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Denn auch eine berufliche Weiterbildung hat mal ein Ende und wer so einen schönen Eindruck hinterlässt, hat immer einen Fuß in der Tür.

Als Kapitän danke ich dir, Micha, herzlich für deine Arbeit und Mühe, die du täglich in den Verein gesteckt hast. Als Freund und im Namen der zweiten Mannschaft ist noch zu sagen: Wir wünschen dir und deinen Liebsten beste Gesundheit und ob als Spieler oder Trainer…

Der SVR ist dein Zuhause!

Forza SVR