Rückrundenstart endgültig geglückt
Die SVR D3 schlug am 7.3.2026 die JSG Asbacher Land – Asbach II im heimischen Stadion mit 5:0 und fuhr damit die Punkte vier, fünf und sechs ein. Die Zuschauer freuten sich über gelungene Spielzüge und über einen deutlichen Sieg, der zu keiner Zeit in Gefahr war.
Bei allerbestem Frühlings-Sonnen-Fußballwetter empfing die SVR D3 mit der JSG Asbacher Land – Asbach II den bisherigen Saison-Lieblingsgegner. Bereits zweimal wurden die heutigen Gäste geschlagen: In der ersten Pokalrunde wurden die Asbacher zum Saisonauftakt mit 6:1 nach Hause geschickt, dann folgte im Herbst in der Liga ein 4:0 Auswärtssieg (Berat erinnert sich besonders gern an das Spiel, denn er schoss alle vier Tore). Dass alle guten Dinge drei sind und die bisherigen Siege kein Zufall waren, bewiesen die Jungs am zweiten Spieltag der Rückrunde, als nun ein 5:0 Heimsieg folgte.
Schon vor dem Spiel war in der Kabine zu spüren, dass keiner der Jungs das Spiel auf die leichte Schulter nehmen wollte. Im Abschlusstraining wurden immer wieder Spielzüge über die Außenspieler geübt. Ausgehend von Keeper Carl sollten die Bälle entweder rechts über Oke und Paul an der Linie entlang nach vorne getrieben werden oder links über Mats und Jakob. In der defensiven Mitte sollten Kapitän Emil und unser heutiger offensiver Spielmacher Heval als Bälle-Verteiler nach links oder rechts fungieren und dann vorne die Spitzen Berat und Tim gesucht werden. An diesen Matchplan wurde vor dem Spiel noch einmal erinnert.
Und die Jungs wollten! Vom Anpfiff an wurden die Asbacher schon in der Abwehr unter Druck gesetzt und es dauerte keine 180 Sekunden, da zappelte der Ball erstmals im Netz der Gäste. Paul nahm einen Abpraller vor der Abwehr auf, zögerte nicht und schoss trocken, hart und platziert aus der zweiten Reihe. Der Gästekeeper war chancenlos und es stand 1:0.
Immer wieder wurde die Spielidee umgesetzt und Jakob – der in der Vorwoche mit zwei Toren und zwei Aluminiumtreffern die „Jakob-Festspiele“ ausgerufen hatte – wurde ein ums andere Mal von Mats oder Heval auf die Reise geschickt. Seine erste Flanke von links versuchte Tim noch als „Akrobat-Schön“ mit der Hacke zu verwerten, bei der zweiten machte er es dann viel „einfacher“ und verwertete das schöne Zuspiel von Jakob mit einem wunderbaren, satten Volleyschuss zum 2:0 (15.). Fußball kann so simpel sein!
In dieser Phase wussten sich die Gäste nur mit Schüssen von der Mittellinie aus zu helfen, denn die Abwehr um Emil, Mats und „Kante“ Oke stand gewohnt sicher und ließ nichts zu. Carl war fast beschäftigungslos, leitete aber immer wieder den trainierten Abläufen folgend die Angriffe über Oke oder Mats ein. Die scharfen Ecken von Paul und Jakob waren zudem immer gefährlich. Auch Heval fand nun immer besser ins Spiel, räumte bereits vor der Abwehr auf und fand immer wieder Gelegenheit, seine Mitspieler gut in Szene zu setzen. Berat, im Abschluss heute zwar glücklos, störte aber den Gegner sehr engagiert immer wieder beim Aufbau und oft wurden die Bälle aufgrund seiner Störaktionen bereits tief in der Asbacher Hälfte gewonnen.


Nachdem weitere gute Chancen von Tim, Paul, Jakob und Berat nicht genutzt werden konnten, gab es kurz vor dem Halbzeitpfiff des hervorragenden und fehlerlosen Schiedsrichters Christian Schlüter eine unübersehbare Situation im Asbacher Strafraum. Tim brachte den Ball schließlich, noch etwas von einem Abwehrspieler abgefälscht, im Tor zur beruhigenden Halbzeitführung zum 3:0 unter (28.).


Nach dem Seitenwechsel kamen dann positionsgetreu Adar für Heval, Aras für Paul und Alaattin für Berat ins Spiel. Dies tat dem Spielfluss jedoch keinen Abbruch. Aras zeigte sofort, dass er sich auch im eins zu eins gut durchsetzen kann. Er harmonierte gut mit Oke, der Aras immer wieder auf die Reise auf die rechte Angriffsseite schickte, wo Aras in die Mitte passte oder auch selbst den Abschluss suchte. Alaattin war ebenfalls ohne Anlaufzeit „auf Betriebstemperatur“. Er lief viel, eroberte sich auf diese Weise bereits tief in der gegnerischen Hälfte die Bälle, scheute kein Dribbling und suchte mehrfach den Abschluss, leider ohne Fortüne. So dauerte es dann nur bis zur 36. Minute, bis das nächste Tor fiel: Jakob zeigte, dass er weiterhin in hervorragender Form ist und erzielte – wieder mit einem satten Linksschuss – seinen dritten Treffer binnen einer Woche und machte durch das 4:0 den „Deckel drauf“.
Nun kamen auch noch Henri (41.) und Marlon (43.) zu ihren Einsätzen. Henri löste Doppeltorschütze Tim in der Spitze ab, Marlon ging auf die linke Abwehrseite, während Mats ins linke Mittelfeld rutschte, wo er „Marathon-Mann“ Jakob Gelegenheit zu einem vorzeitigen und wohlverdienten Feierabend gab. Marlon überzeugte wie schon in der vergangenen Woche mit seinem immer giftigen und griffigen Zweikampfverhalten (Paul sagte nach dem Spiel, er spiele im Training ungern gegen Marlon, denn selbst wenn er mal an Marlon vorbeikäme, sei Marlon wie von Zauberhand plötzlich wieder da und lasse nie locker…) und ließ hinten weiterhin nichts zu. Die Gäste brachten auch in der zweiten Halbzeit das SVR-Tor nie in Gefahr. Adar übernahm die Spielgestaltung und interpretierte seine Rolle ähnlich wie in der ersten Halbzeit schon Heval, und unterband durch aggressives Forechecking jeden Angriff der Asbacher bereits früh in der gegnerischen Hälfte.


Kurz vor Ende durfte Paul nach einem Rückwechsel mit Mats noch einmal ran (55.) und hätte beinahe durch einen schönen Schuss seinen zweiten Treffer erzielt. Das 5:0 blieb jedoch Henri vorbehalten, der mit dem Schlusspfiff im Nachschuss auch den Schlusspunkt setze (60.+1). Verdienter Lohn für seine engagierte Leistung.
Die SVR D3 zeigte insgesamt eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, setzte den Matchplan während der gesamten Spielzeit konzentriert um und siegte auch in dieser Höhe absolut verdient. Das war ein Top-Spiel, Jungs!
Für den SVR spielten heute:
Adar, Alaattin, Aras, Berat, Carl (TW), Emil (C), Henri, Heval, Jakob R., Oke, Marlon, Mats, Paul und Tim.

Wie immer danken wir der tollen Unterstützung vom Spielfeldrand, der super Budenbesetzung Tanja, Andreas und Michael, sowie allen Spenderinnen und Spendern, die den Budenbetrieb erst ermöglichen (die Nussecken waren übrigens sehr delikat!). Und niemals nicht vergessen wir den Textil-Reinigungsservice, dieses Mal von Katrin – merci!


MG






