Niederlage gegen den Tabellenführer

Es ist dann doch das Ergebnis geworden, was man als immer noch neue Truppe gegen einen
Tabellenersten vermutet hatte. Die E-Juniorinnen des SV Rheinbreitbach verloren auswärts gegen den 1. FFC Neuwied mit 0:12.
So widersprüchlich es sich auch anhören bzw. lesen mag: Nachdem man am vorherigen Spieltag durch eine Reihe an Unkonzentriertheiten und individuellen Fehlern gegen den Tabellenzweiten verlor, konnte man mit der Niederlage gegen Neuwied "zufriedener" sein. Unsere Mädchen waren nämlich viel konzentrierter und haben unabhängig vom immer höher werdenen Rückstand anständig und kämpfend weitergespielt.

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Fast Gebetsmühlenartig, versuchen die Manschaftsverwantwortlichen den E-Mädchen das immer wieder vor Augen zu halten - wir sind ein Team. Egal wie das Spiel ausgeht. 

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Zwei sensationelle Offensiv-Spielerinnen beim Gastgeber machten unserer Mannschaft das Leben schwer. Bei einem 5er Team war das für den Tabellenführer quasi die halbe Miete. Und dennoch war es ein schönes Gefühl, wie der SVR unbeirrt weiter spielte. Das ist auch dem Neuwieder Trainer aufgefallen, der nach dem Spiel seinem Trainerkollegen vom SVR Respekt für den Charakter der SVR-Mädchen aussprach.

Niederlage gegen den Tabellenzweiten

Das Heimspiel gegen den Gast und Tabellenzweiten aus Altendietz ging mit 4:9 verloren. Eigentlich sollte man hier das Phrasenschwein füllen mit der Aussage "Mund abputzen und weitermachen". Jedoch war diese Niederlage sehr ärgerlich, da die MSG Altendietz an diesem Tag sportlich auf gleicher Höhe schien. So bewertete man zumindest die erste Halbzeit mit deren Spielverlauf. Nach einem 0:2 Rückstand, erspielte man sich eine 3:2 Führung. Leider führten 5 individuelle Fehler beim SVR dazu, dass der Gegner dann ergebnistechnisch davon zog und das Spiel klar für sich entschied. Letztendlich auch verdient, aber hier wäre mehr drin gewesen. Die insgesamt vier Tore erzielten bei unseren Mädels Mia Dyrbusch (2x) und Charlotte Peukert (2x). 
Die teils schweren Fehler, die zur Niederlage führten, wurden zwar angesprochen, jedoch war es Trainer Philipp Worm auch wichtig die Mädchen wissen zu lassen, dass man zum einen gegen ein Team verloren hat, dass weit oben in der Tabelle steht und zum anderen dennoch der Teamgeist zu erkennen war, auch nachdem klar war, dass man hier mit einer Klatsche vom Feld gehen wird. Es wurde sich nämlich nicht der schwarze Peter zugeschoben und man kämpfte bist zum Schlußpfiff. Fußball ist ein Mannschaftssport. Das haben die E-Mädchen des SV Rheibreitbach heute wieder bewiesen.