Erste gewinnt richtungsweisendes Spiel

SV Rheinbreitbach : SG Herschbach-Schenkelberg 2:1 (2:1)

(Geschrieben von Lukas Bornheim)

 

Am 18. Spieltag der Kreisliga A WW/ Wied ist der Ersten Mannschaft des SV Rheinbreitbach ein immens wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Herschbach gelungen. Mit dem 2:1 konnte man die Rote Laterne direkt wieder abgeben und auf den drittletzten Tabellenplatz springen.

Im Vergleich zum Heimspiel aus der Vorwoche trat die Celik-Elf auf drei Positionen verändert und mit einer ganz anderen Einstellung auf. Für Markus Zettelmeyer, Nenad Zestic und Michael Boendgen rückten Tim Eimermacher, Stephan Flother und Lukas Peikert in die Startformation.

In einem ebenso offenen wie fair geführten Spiel erwischten die Hausherren vom Rhein den deutlich besseren Start in die Begegnung. Nach einem Einwurf auf der linken Seite von Sven Eimermacher auf Lukas Bornheim wurde dessen als Flanke gedachte Hereingabe immer höher und länger und landete zur großen Überraschung aller Beteiligten zum 1:0 im Gästetor. Die erste klare Gelegenheit hatte Oliver Focke wenige Minuten vorher knapp vergeben. Obwohl die Hintermannschaft eigentlich sicher stand, glich die Gästeelf nur wenige Minuten später aus. Ein langer Einwurf in den Fünfer konnte nicht richtig geklärt werden und fiel dem Gästestürmer so vor die Füße, dass er ihn nur noch einschieben musste. Zur Mitte der ersten Hälfte wurde es dann etwas ruhiger in den Strafräumen, Lukas Peikert konnte sich durch eine klasse Reaktion auszeichnen, als er einen Fallrückzieher aus vier Metern sicher parierte. Wenig später erhöhten die Rot-Weißen noch einmal den Druck und erzielten durch Tobias Ruch die erneute Führung. Eine scharf geschlagene Ecke von Goran Ali konnte der Youngster mit seinem schwächeren rechten Fuß am langen Pfosten einnetzen. Kurz vor der Pause vergab erneut Focke die Chance, die Führung auszubauen. Er hatte sich vorher gegen mehrere Verteidiger durchgesetzt, sein Linksschuss fand jedoch nur den Weg an die Querlatte.

Die zweite Halbzeit verlief auch aufgrund der guten Verteidigung überraschend ereignislos, ein Aufbäumen der Gäste aus dem Westerwald blieb aus. Auf der Gegenseite ließen die Celik-Schützlinge weitere gute Chancen aus. Ein ausdrückliches Lob muss man an dieser Stelle auch dem Schiedsrichter Ralf Überall und seinen beiden Assistenten aussprechen, die durch eine souveräne Leitung der Partie dafür sorgten, dass trotz der tabellarischen Bedeutung für beide Mannschaften keine Emotionen hochkochten.

Es spielten: Lukas Peikert, Sven Eimermacher, Tim Eimermacher, Christian Henseler, Stephan Flother (Yannick van Eckeren), Lars Steffens, Moritz Hillebrand, Lukas Bornheim (Bayram Fernandez), Tobias Ruch (Nenad Zestic), Oliver Focke